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Mitochondriale Medizin

Die mitochondriale Medizin ist ein ganz neues und äußerst spannendes Feld. Benannt ist sie nach den Mitochondrien, das sind sozusagen die Kraftwerke in unseren Zellen. Wenn diese erkranken, fehlt es dem Körper an Energie. Die Folge davon ist in aller Regel eine ausgeprägte Erschöpfung und Müdigkeit, die nach Anstrengungen häufig über Tage anhält und / oder körperliche Belastung und Sport bei manch einem unmöglich macht. Dazu gehörige Krankheitsbilder finden Sie unter Erkrankungen. Praktisch alle chronischen Erkrankungen sind mit Mitochondrienstörungen assoziiert.

Der Störung der Mitochondrien liegt biochemisch häufig der nitrosative (bzw. nitrative) und oxidative Stress zugrunde. Hierbei werden durch Sauerstoff- und Stickstoffradikale die Stoffwechselprozesse nachhaltig gestört, die zur Energiegewinnung und zur Bildung wichtiger Proteine, Hormone und Botenstoffe dienen.
Solche Störungen kann man inzwischen laborchemisch messen und - das ist der wichtigste Punkt - man kann sie auch behandeln!
Ausgelöst werden solche Beschwerden durch schwere Virusinfekte, allen voran das Pfeiffersche Drüsenfieber, aber auch häufig durch Traumen / Verletzungen / Operationen der Halswirbelsäule und des Kopfes. In diesem Zusammenhang spielen auch durchaus Störfelder und Umweltbelastungen (z.B. mit Amalgam und anderen Schwermetallen) eine Rolle.
Je früher man dann mit der Behandlung anfängt desto besser, jahrelang bestehende Erkrankungen erfordern viel Geduld bei der Therapie.
Diese soll die schädlichen Radikale wegfangen (Antioxidantien, Scavenger) und die schützenden Enzymsysteme aufbauen. In erster Linie besteht sie aus einer Umstellung der Ernährung (iKanT), zusätzlich im Regelfall aus der Gabe von Vitaminen und Spurenelementen, die meist hochdosiert und teilweise parenteral gezielt nach einem vorgeschriebenen Protokoll gegeben werden müssen. Dazu kommen spezielle physiotherapeutische Maßnahmen und Maßgaben zur allgemeinen Lebensführung, in seltenen Fällen auch Medikamente.